Carsten Laqua                                                                                                                                                          23. 1. 2017

Siemensstr. 60 A

12247 Berlin

 

Tel.: +49-30-76 70 30 66

Fax.: +49-30-76 70 30 67

Email: galerielaqua@aol.com

 

 

Angaben zu meiner Person

 

Seit über 30 Jahren beschäftige ich mich professionell mit Comics und Zeichentrickfilmen. Für folgende Zeitungen, Zeitschriften und

Magazine habe ich in dieser Zeit Beiträge zu Comic- bzw. Zeichentrickthemen geschrieben: "Zitty" (Stadtmagazin in Berlin), "Die

Sprechblase" (Fachmagazin, Schönau), "stern", "Ems Blick", "U-Comix" (Fachmagazin aus Nürnberg), "i-Punkt", "Sender Freies Berlin"

(Hörfunk), "Comic Forum" (Fachmagazin aus Österreich), "Der Spiegel", "The Comics Journal" (Fachmagazin in den U.S.A.),

"Penthouse" (deutsche Ausgabe), "Die Weltwoche" (Zürich), "Tagesspiegel" (Berlin), "Sammler Journal", "Szene Whatcher"

(Fachblatt aus Berlin), "Comics Info" (Hildesheim), "9e Art" (Frankreich) und "0172" (Mannesmann-Mobilfunk-Magazin).

 

Ich bin alleiniger Autor des Buches "Wie Micky unter die Nazis fiel - Walt Disney und Deutschland" (rororo-Sachbuch Nr. 9104 von 1992),

der Ausstellungs-begleitenden Broschüre "Vom Simplicissimus bis Superman - Comicplakate aus einskommafünfnull Jahrhunderten" (April

2000) und des kommentierten Nachdruck-Bandes "Lurchis Abenteuer 1937 - 1939" (INCOS, Berlin 2010).

 

Folgende Bücher habe ich zusammen mit einem anderen Autoren geschrieben: "Mit Tarzan und Snoopy ins Wochenend" (Ausstellungskatalog,

Hamburg, Museum für Kunst und Gewerbe, 1992, mit Karlheinz Borchert), “Donald – Die Ente ist Mensch geworden“ (Ausstellungskatalog des

Karikaturmuseums Krems bei Wien, 2007, zusammen mit Gottfried Helnwein) und "Walt Kelly - The Life and Art of the Creator of Pogo"

(Hermes Press, 2012, zusammen mit Thomas Andrae).

 

An folgenden Büchern habe ich mitgewirkt: "Bibliographie der Kriminalliteratur" (Ullstein, 1985), "Comics" (Beltz Verlag, 1990),

"Wer ist Carl Barks" (Neff, 1993), "Disneyana - Sammelbares aus der Welt der Micky Maus" (Battenberg, 1993), "Kino * Movie * Cinema -

100 Jahre Film" (Ausstellungskatalog der Stiftung Deutsche Kinemathek in Berlin; Argon, 1995), "Felix der Kater" (Carlsen, 1996),

"Krägermanns Comic-Preiskatalog" (Berlin, 1996), „10 + 5 = Gott – Die Macht der Zeichen“ (Ausstellungskatalog des jüdischen Museums in Berlin,

DuMont 2004).

 

Ausstellungen habe ich organisiert und gestaltet für den Internationalen Comicsalon Erlangen (1990: "Die EC-Comics", 1992: "Wie Micky unter

die Nazis fiel", 2014: "Pogo - Ein Opossum schreibt Geschichte - Walt Kellys legendärer Comicstrip"), die Berliner Comicmesse am

Funkturm (1990 und '91), den Mainzer Comicsalon (1991) und das Kunst-und-Gewerbe-Museum in Hamburg (1992, zusammen mit

K.-H. Borchert). Zusammen mit dem Maler Gottfried Helnwein habe ich die Ausstellung "Die Ente ist Mensch geworden - Das zeichnerische

Werk von Carl Barks". gestaltet und organisiert. Die Stationen der, vom März 1994 bis Ende 1997 und dann noch mal 2007 gelaufenen Tournee waren

das Wilhelm-Busch-Museum in Hannover, das Münchner Stadtmuseum, Schloß Oberhausen, das Kunst- und Gewerbemuseum Hamburg, das

Landesmuseum Mainz, das Museum für angewandte Kunst in Köln, die Spandauer Zitadelle in Berlin, die Galerie am Fischmarkt in Erfurt, das

Eidgenössische Turnfest in Bern (Schweiz), die Kunsthalle Schwaben in Weitnau-Hofen, der Ravensberger Park in Bielefeld und zuletzt das

Karikaturmuseum Krems (Österreich). In Krems sahen diese leicht modifizierte Variante zwischen März und November 2007 alleine 95.000 Besucher.

Insgesamt haben fast 500.000 Besucher "die Mensch gewordene Ente" gesehen.

 

Weitere eigene Ausstellungen waren: 1.) "Als Mickey Mouse nach Deutschland kam". Beginn der Tournee war am 5. Dezember 1996 im

"Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland" in Bonn. Es folgten: das Münchner Stadtmuseum, der Frankfurter Hof in Mainz, das

Wilhelm-Busch-Museum in Hannover, 1998 die Ludwig-Museen in Oberhausen und Saarlouis, die Galerie der Stadt Kornwestheim, das

Frankfurter Filmmuseum und 1999 die Galerie im Körnerpark in Berlin. Über 120.000 Besucher zählte diese Schau insgesamt.

2.) "Vom Simplicissimus bis Superman" zeigte 200 Comicplakate aus über 100 Jahren und lief bis Juli 2000 in der Zitadelle in Berlin-Spandau.

 

Auf Honorarbasis habe ich für das Ludwig Institut im Schloß Oberhausen "Vom Yellow Kid bis Superman" zusammengetragen und

gestaltet. Hier waren Exponate aus aller Welt zu sehen. Sie demonstrierten, welche Vielfalt an "Helden" das Medium Comic hervorgebracht hat.

Gezeigt wurde diese Ausstellung ab Anfang Mai 1998 im Schloß Oberhausen und ab Dezember '98 im Wilhelm-Busch-Museum in Hannover.

 

Ebenfalls auf Honorarbasis war ich als Berater und Leihgeber für das Kunsthaus Kaufbeuren (Bayern) tätig. Dort lief von Oktober '99 bis

März 2000 "Donald Duck & Co. - Enten erobern die Welt". Es folgte (zusammen mit Dr. Michael Scholz): „Keiner zu klein, Kämpfer zu sein - Zum

Erziehungsauftrag der DDR-Comics". Auftraggeber und Finanzier war die "Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur" des Deutschen Bundestages.

Diese vielbeachtete Ausstellung lief im Herbst 2000 im Saalbau des Kulturamtes Berlin-Neukölln. Mit meiner Biografie und entsprechenden Leihgaben

bin ich selbst "Betrachtungsgegenstand" in der Ausstellung "Comicleben", die von Mai bis Ende Oktober 2012 im "Museum europäischer Kulturen"

("Stiftung preußischer Kulturbesitz") in Berlin-Dahlem lief. Danach wurde sie im "Museum für Kunst und Gewerbe" in Hamburg gezeigt.

 

Seit Oktober 1997 hatte ich eigenständige Lehraufträge "in Sachen Comics" am Fachbereich Publizistik der "Freien Universität

Berlin" und am Fachbereich Animation der "Hochschule für Film und Fernsehen, Konrad Wolf" in Potsdam-Babelsberg (Brandenburg).

Auf sämtlichen deutschen Comicsalons (Erlangen, Mainz, Hamburg, München) habe ich über Comicthemen doziert. International habe ich auf dem

italienischen Comicfestival in Carrara ("Carrara Show", Mai 2015) und der Wissenschafts-Tagung "Comics and Satire" der Uppsala Universität in

Visby (Campus Gotland, Schweden, Okt. 2015) Vorträge gehalten.

 

Gutachten als Comic- und Trickfilm-Experte habe ich bisher für die Loyds-Versicherung, den Fernsehsender RTL ("Ottifanten"), die

Versicherungsgutachterin Dr. Rißmann in Wiesbaden, die Firma Public Toons in Hamburg, das Amtsgericht Würzburg, die Firma My-Baby-Shop.com

in Bad Homburg, das Landgericht Berlin (Geschäftszeichen 63 S 528/08), das Landgericht Mannheim (GZ 9 O 386/08), die Kanzlei Boemert & Boemert

(Berlin - Babelsberg) und das Kulturzentrum in Mainz ("KuZ", zur Geschäftsauflösung im Dez. 2014) geschrieben. Dabei ging es sowohl um

Wertgutachten als auch um Gutachten zum Urheberrecht.

 

Darüber hinaus produziere ich seit Mitte der 80er Jahre viermal pro Jahr einen gedruckten, vierfarbigen Angebotskatalog ("Galerie Laqua", bisher 108

Ausgaben erschienen) mit Originalzeichnungen von Comic- und Trickfilmzeichnern und entsprechender Fachliteratur, der in der Branche weltweit als der beste

(zumindest vielseitigste...) eines Händlers (Verkauf zu Festpreisen, keine Auktion) gilt. Zu meinen Kunden gehören Comic-, Film- und Kunstmuseen in Chicago

und Florida (USA), Angoulême, (Frankreich), Mainz, Hannover, Basel und Lausanne (Schweiz), Amadora (Portugal), Changchun (China) und Berlin.

Neben dem Katalog nutzt die Galerie Laqua seit Januar 2001 durch eigene Websites (www.originalcomicart.com, www.galerielaqua.de,

www.planchesbd.eu, www.mangaland.com, www.comicoriginalart.com) auch das Internet erfolgreich als Vertriebsweg.

 

Neben den Comiczeichnungen biete ich auf meiner Website diverse Fachliteratur zu Comicthemen, ein umfangreiches Comic-Antiquariat

(www.vielecomics.de, www.comicliteratur.de) und das hierzulande größte Angebot an "Disneyana", vor allem mit Raritäten aus der Zeit vor dem

2. Weltkrieg an. (www.disneyana.de, www.disney-collectibles.com)

 

Seit März 2009 veranstaltet die Galerie Laqua zusammen mit „Toyboxx“ eine halbjährlich stattfindende Comicmesse im Ellington

Hotel (Nürnberger Str., nahe Kurfürstendamm) mit Verlagen, Zeichnern aus dem In- und Ausland und einem breit gefächerten Warenangebot. Mit jeweils

über 1.200 Besuchern und über 130 Händlertischen ist die Berliner neben der Kölner schon jetzt die größte reine, halbjährig stattfindende

Comicmesse Deutschlands. (www.berlinercomicmesse.de)

 

Über den kommerziellen Aspekt hinaus stellt die Galerie Laqua des öfteren Leihgaben für Comic- und Cartoon-Ausstellungen im In- und Ausland

zur Verfügung und konnte mit ihrer umfangreichen Sekundärliteratur-Sammlung Studenten in ganz Deutschland bei Magister-, Diplom- und

Doktorarbeiten in verschiedenen Fachbereichen zu Comicthemen helfen.