Raketenflug, von Dipl. Ing. Rudolf Nebel, Erstausgabe von 1932, äußerst selten!

Raketenflugverlag Berlin-Reinickendorf, 48 Seiten mit 50 Bildern

Zustand: 1 (Definition)

Preis: 450,00 €

Zusätzliche Informationen:

Nebel, Rudolf. RAKETENFLUG. Berlin: Raketenflugverlag, 1932. Octavo, pp. [1-4] 5-47 [48: blank], illustrations and diagrams in the text, original pictorial white wrappers printed in black, stapled. First edition. A rare privately printed book by Hermann Oberth's first assistant, a rocket designer who, with Oberth, in 1929, built and successfully tested Germany's first liquid fuel rocket motor. In the early 1930s he worked with Klaus Riedel, Willy Ley, Wernher von Braun and other members of the VfR at the Raketenflugplatz in Berlin.

Erste Ausgabe von Nebels Hauptwerk, einer Einführung in Stand und Möglichkeiten der Raketentechnik. Nebel, Leiter des Raketenflugplatzes Berlin-Reinickendorf und treibende Kraft bei Anmietung und Betrieb des Platzes, beschreibt darin u.a. die Einrichtung des Geländes und einige der dort durchgeführten Versuche.


Das durch seine Teilnahme am Ersten Weltkrieg unterbrochene Studium an der Technischen Universität in München schloss Nebel 1919 als Diplom-Ingenieur ab und war anschließend Oberingenieur bei Siemens. Von 1923 bis 1927 war er Teilhaber einer Feuerwerksfabrik in Pulsnitz, arbeitete dann wieder bei Siemens & Halske und war seit 1930 als selbstständiger Raketenforscher tätig. Johannes Winkler gründete 1927 mit anderen den Verein für Raumschiffahrt in Breslau. Nebel kam 1929 hinzu, als der Verein seine Tätigkeiten nach Berlin verlegte. Dort versammelten sich in der Folgezeit viele Pioniere der Raketentechnik und Raumfahrt. Nebel gehörte zu den Pionieren der Raketentechnik, baute 1929 zusammen mit Hermann Oberth die erste Flüssigkeitsrakete als Propagandarakete für den Film des Regisseurs Fritz Lang Frau im Mond (Buchvorlage von seiner Frau Thea von Harbou) und stellte 1930 an der Berliner Technischen Reichsanstalt sein erstes Raketentriebwerk vor. Im selben Jahr gründete er den Raketenflugplatz Tegel in Berlin-Reinickendorf, wo er unter anderem mit Klaus Riedel, Kurt Heinisch und Wernher von Braun wichtige Grundlagen der Raketentechnik erarbeitete, und war Mitbegründer der internationalen Forschungsgesellschaft Panterra. 1934 im Zusammenhang mit dem Röhm-Putsch verhaftet und von jeglicher Raketenentwicklung auf Lebenszeit ausgeschlossen, gründete Nebel ein Ingenieurbüro. Nach 1945 widmete er sich der Vortragstätigkeit, kämpfte vergeblich um Entschädigung und Anerkennung und war 1963 bis 1965 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gesellschaft für Weltraumforschung in Bad Godesberg. Nebel schrieb unter anderem das Buch Raketenflug aus dem Jahr 1932. (...)             (Wikipedia)

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