Der Schutzbund, Nr. 1 - 12 1928, Monatsschrift des Republikanischen Schutzbundes in Wien

kompletter 5. Jahrgang, gebunden

Zustand: 1 (Definition)

Preis: 190,00 €

Zusätzliche Informationen:

Der Republikanische Schutzbund, abgekürzt SchB, war die 1923/24 gegründete paramilitärische Organisation der österreichischen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP).

Hervorgegangen war der Republikanische Schutzbund zum Teil aus der nach dem Ende des Ersten Weltkrieges im Jahr 1918 formierten Volkswehr. Er sollte für die Sozialdemokraten das Gegengewicht zu den bereits 1920 geschaffenen (und auf die "Bürgerwehren" von 1918 zurückgehenden) christlich-sozialen Heimwehren und vor allem zum ebenfalls von Christlich-Sozialen dominierten Bundesheer bilden.
Mitbegründer und Obmann war Julius Deutsch, zu seinen Mitarbeitern zählten Theodor Körner (1945–51 Bürgermeister von Wien, 1951–57 Bundespräsident) und der Heeresoffizier Alexander Eifler. 1928 zählte der Republikanische Schutzbund etwa 80.000 Mitglieder und war vor allem in Wien und den Industriegebieten Oberösterreichs, Niederösterreichs, Kärntens und der Steiermark vertreten. Als jedoch im März 1933 das Parlament durch einen Staatsstreich des christlich-sozialen Bundeskanzlers Engelbert Dollfuß aufgelöst und in Österreich eine ständisch-autoritäre Diktatur errichtet wurde, forderte die Basis des Schutzbundes zur Verteidigung der Verfassung und der parlamentarischen Demokratie vergeblich den Aufruf zum offenen Kampf und die Herausgabe der Waffen. Die Führung der Sozialdemokraten hielt sie zurück und hatte immer noch die Illusion einer friedlichen Lösung vor Augen - obwohl der Republikanische Schutzbund zu diesem Zeitpunkt am Zenit seiner militärischen Bedeutung stand.

(Wikipedia)

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