Völkischer Beobachter, 1931, kompletter Jahrgang, in 6 Bänden gebunden

nationalsozialistische Tageszeitung, Parteiorgan der NSDAP, Reichsausgabe, 365 Ausgaben à 8 Seiten

Zustand: 1-2 (Definition)

Preis: 1.100,00 €

Zusätzliche Informationen:

Der Völkische Beobachter (VB) war von Dezember 1920 bis zum 30. April 1945 das publizistische Parteiorgan der NSDAP. In scharfer Abgrenzung zu bürgerlichen Zeitungen bezeichnete sich der VB als "Kampfblatt" und war programmatisch mehr an Agitation als an Information interessiert. Pressehistoriker nannten den VB daher "plakathaft" und seinen Stil "mehr gesprochen als geschrieben". Zunächst erschien der VB zweimal wöchentlich, ab dem 8. Februar 1923 täglich im Franz-Eher-Verlag in München. Er wurde nach den Anfangsjahren reichsweit vertrieben.

Ab März 1930 wurde auch eine "Berliner Ausgabe" vertrieben, die jedoch am 15. März 1931 wieder eingestellt wurde. Der tägliche Anfahrtsweg von der Druckerei in München nach Berlin erwies sich als zu lang und machte das Blatt für die Leser an der Spree zeitlich wie inhaltlich uninteressant. 1932 wurde jedoch in der Berliner Zimmerstraße eine eigene Druckerei eingerichtet, in der ab 1. Januar 1933 drei weitere Regionalausgaben hergestellt wurden: Eine norddeutsche, eine Potsdamer und eine Berliner. Des Weiteren gab es eine süddeutsche und ab 1938 eine Wiener Ausgabe.

"Kampfblatt der nationalsozialistischen Bewegung Großdeutschlands" - Jede Ausgabe besteht aus dem Hauptteil (2 Seiten), dem ersten "Beiblatt" (2 Seiten) und dem zweiten "Beiblatt" (4 Seiten) = insgesamt 8 Seiten.

 

Vor der Machtergreifung hatte der Völkische Beobachter eine deutlich kleinere Auflage als danach. Dementsprechend sind die Jahrgänge vor 1933 seltener.

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